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AD Ports Container 231x90mm

Kühlcontainer Abu Dhabi Port, VAE | 2020

Kühlcontainer Abu Dhabi Port, VAE | 2020

Am Abu Dhabi Port wurden zwei 40-Fuß-Kühlcontainer unter vergleichbaren Bedingungen untersucht. Einer der Reefer wurde am Dach mit ClimateCoating® ThermoActive und an den Außenwänden mit ThermoProtect beschichtet. Der zweite Container behielt seine nicht reflektierende Standardbeschichtung und diente als Vergleich.

Das Problem

Bei Kühlcontainern führen hohe Außentemperaturen und intensive Sonneneinstrahlung zu einem erheblichen Wärmeeintrag. Um die erforderlichen niedrigen Innentemperaturen zuverlässig zu halten, muss die Kühltechnik entsprechend mehr Energie aufbringen. Gerade bei temperaturempfindlichen Waren ist gleichzeitig eine möglichst stabile Temperaturführung entscheidend.

Die Lösung

Der Testcontainer erhielt eine reflektierende ClimateCoating®-Beschichtung: ThermoActive auf dem Dach und ThermoProtect auf den Außenwänden. Durch die Verringerung des solaren Wärmeeintrags sollte die Aufheizung des Containers reduziert und damit die Belastung der Kühltechnik gesenkt werden.

Das Ergebnis

Über mehrere Monate wurden der beschichtete und der unbeschichtete Kühlcontainer miteinander verglichen. Dabei zeigte der beschichtete Reefer sowohl eine günstigere Temperaturentwicklung als auch einen geringeren Energieverbrauch.

Die gemessene Mean Kinetic Temperature (MKT) betrug beim unbeschichteten Container –8,3 °C, während der beschichtete Container –16,3 °C erreichte.

Bei einem vergleichbaren mittleren Temperaturniveau von –17 °C benötigte der beschichtete Kühlcontainer zudem 14,79 % weniger Energie.

Praxisrelevanz

Die Ergebnisse sind insbesondere für Anwendungen interessant, bei denen Kühlenergie und eine stabile Temperaturführung entscheidend sind – beispielsweise bei Kühlcontainern, Kühlräumen und Kühlhäusern sowie in der Lebensmittel- und Pharmalogistik und bei weiteren temperaturkritischen Lager- und Transportprozessen.

Texel Niederlande 2

Texel Containermessung, Niederlande | 2021

Texel Containermessung, Niederlande | 2021

Auf der niederländischen Insel Texel wurden im Zeitraum von Juli bis August 2021 drei identische Container unter gleichen Bedingungen miteinander verglichen. Untersucht wurden ein Container mit Standardbeschichtung, ein Container mit 10 cm EPS-Innendämmung sowie ein Container mit ThermoActive. Die Messungen erfolgten ohne Heizung oder Kühlung.

Das Problem

Metallcontainer können sich bei intensiver Sonneneinstrahlung stark aufheizen. Für Lagerung, Logistik und weitere temperaturempfindliche Anwendungen stellt sich daher die Frage, mit welchen passiven Maßnahmen sich der Wärmeeintrag und die sommerliche Aufheizung wirksam reduzieren lassen.

Die Lösung

Im direkten Vergleich wurden zwei unterschiedliche physikalische Ansätze untersucht: Wärmedämmung durch eine 10 cm starke EPS-Innendämmung und Reflexion der Sonnenstrahlung durch eine ClimateCoating® Außenbeschichtung.

Während eine Dämmung den Wärmestrom durch die Gebäudehülle reduziert, setzt die reflektierende Beschichtung bereits an der Außenseite an und verringert den solaren Wärmeeintrag. Reflexion und Dämmung wirken damit auf unterschiedliche Weise und können sich auch sinnvoll ergänzen.

Das Ergebnis

Als Vergleichsgröße wurde die Mean Kinetic Temperature (MKT) über den Messzeitraum herangezogen:

  • Standardcontainer: 21,3 °C
  • 10 cm EPS-Dämmung: 20,3 °C
  • ClimateCoating® ThermoActive: 19,5 °C

Texel Niederlande

Der mit ClimateCoating® beschichtete Container erreichte damit im Versuchszeitraum die niedrigste mittlere kinetische Temperatur. Gegenüber dem Standardcontainer lag die MKT um 1,8 °C niedriger, gegenüber dem EPS-gedämmten Container um 0,8 °C. Besonders relevant ist, dass diese Ergebnisse ohne aktive Heizung oder Kühlung erzielt wurden.

Praxisrelevanz

Der Vergleich zeigt, dass eine reflektierende Außenbeschichtung einen wirksamen Beitrag zur passiven Reduzierung der sommerlichen Aufheizung leisten kann. Für Container, Lagerbereiche oder andere leichte Metallkonstruktionen können Reflexion und Dämmung je nach Anforderung einzeln eingesetzt oder miteinander kombiniert werden.

Caterpillar Asia, Singapore 2

Caterpillar Asia Metalldach, Singapur | 2017

Caterpillar Asia Metalldach, Singapur | 2017

Am Standort von Caterpillar Asia in Singapur wurde 2017 das Metalldach einer Lagerhalle mit ClimateCoating® ThermoActive beschichtet. Ziel der Maßnahme war es, die starke sommerliche Dachaufheizung zu reduzieren und dadurch den Kühlenergiebedarf des Gebäudes zu senken.

Das Problem

Unter den tropischen Klimabedingungen Singapurs erwärmte sich das Metalldach der Lagerhalle stark. Die hohe Oberflächentemperatur führte zu einem erhöhten Wärmeeintrag in das Gebäude und damit zu einem entsprechend höheren Kühlenergiebedarf.

Die Lösung

Zum Einsatz kam ClimateCoating® ThermoActive, ein Anstrich auf Basis der reflektiven Membrantechnologie. Durch die hohe Reflexion der einfallenden Sonnenstrahlung wird die Aufheizung der Dachoberfläche deutlich reduziert. Dadurch gelangt weniger Wärme in das Gebäude und die Kühllast kann verringert werden.

Die Leistungsfähigkeit der Beschichtung wurde durch TÜV SÜD PSB Singapore untersucht. Dabei wurden eine solare Reflexion (TSR) von 87,7 %, ein Emissionsgrad von 89% sowie ein Solar Reflectance Index (SRI) von 110,25–110,5 ermittelt.

Das Ergebnis

Vor der Beschichtung wurde eine Dachoberflächentemperatur von 63,5 °C gemessen. Nach der Beschichtung mit ThermoActive lag die Temperatur bei 40,0 °C. Damit wurde die gemessene Dachoberflächentemperatur um 23,5 °C reduziert.

Auszeichnung

Energy Efficiency Award SingaporeSingapur zählt zu den internationalen Vorreitern im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung. Beim Energy Efficiency Award 2018, initiiert von der Singaporean-German Chamber im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, wurde der ClimateCoating®-Kooperationspartner A.S.I.L.E Green Solution PTE. Ltd. für innovative deutsche Technologie im Bereich des energieeffizienten Bauens ausgezeichnet.

Chemical Plant Malaysia

Chemiewerk Metalldach 15.500 m², Malaysia | 2016

Chemiewerk Metalldach 15.500 m², Malaysia

Am Standort eines Chemiewerks in Malaysia wurde 2016 ein 15.500 m² großes Metalldach mit ClimateCoating® ThermoActive beschichtet. Ziel der Maßnahme war es, die starke Dachaufheizung und den Wärmeeintrag in das Gebäude zu reduzieren und damit den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern.

Das Problem

Ein 15.500 qm großes Metalldach eines Kunden in der Pasir Gudang Industrial Area war rostig und undicht. Rostablagerungen rieselten von der Innenseite des Daches auf den Boden. Bei Regen drang das Wasser an mehreren Stellen ein und tropfte in die Halle. Die Innentemperatur unter dem Dach mit knapp 60°C war unerträglich. Die thermische Belastung der Mitarbeiter und die Aufwendungen zur Kühlung waren entsprechend hoch.

Die Lösung

Das Metalldach wurde mit ClimateCoating® ThermoActive beschichtet – einem Anstrich auf Basis der reflektiven Membrantechnologie. Die Beschichtung ermöglicht eine passive Kühlung des Metalldachs durch eine sehr hohe Sonnenlichtreflexion und unterstützende Verdunstungsvorgänge. Mit einer gesamten Solarreflexion (TSR) von bis zu 91,4 % wird ein großer Teil der einfallenden Sonnenstrahlung reflektiert. Dadurch wird die Aufheizung der Dachoberfläche deutlich reduziert und der Wärmeeintrag in das Gebäude verringert. Gleichzeitig schützt ThermoActive die Dachfläche vor Wasser, Korrosion und chemischen Einflüssen.

Das Ergebnis

Nach der Beschichtung konnten deutliche Temperaturunterschiede gemessen werden:

  • Dachoberfläche außen: von 64,7 °C auf 40,0 °C – eine Reduzierung um 24,7 °CChemical Plant Malaysia Hallendachtemperatut außen (vorher–nachher)
  • Dachoberfläche innen: von 57,1 °C auf 37,8 °C – eine Reduzierung um 19,3 °CChemical Plant Malaysia Hallendachtemperatut innen (vorher–nachher)

Die deutlich geringeren Dachtemperaturen verbesserten die Arbeitsbedingungen in der Halle, reduzierten den Energiebedarf für die Kühlung und trugen gleichzeitig zu geringeren Kosten für die Dachwartung bei.

Sime Darby Kempas, Malaysia ThermoActive

Sime Darby Kempas Lager- und Produktionshalle, Malaysia | 2012

Sime Darby Kempas, Malaysia

Am Standort Sime Darby Kempas in Malaysia wurde 2012 das Dach einer Lager- und Produktionshalle mit ClimateCoating® ThermoActive beschichtet. Ziel der Maßnahme war es, die Dachaufheizung unter heißen Klimabedingungen deutlich zu reduzieren und gleichzeitig Korrosion sowie Undichtigkeiten vorzubeugen.

Das Ergebnis

Vor der Beschichtung 2012 wurde eine Dachoberflächentemperatur von 65 °C gemessen. Nach der Beschichtung mit ThermoActive lag 2012 die gemessene Temperatur bei nur noch 38,5 °C. Damit konnte die gemessene Dachoberflächentemperatur um 26,5 °C reduziert werden.

ITW PRONOVIA in Tschechien

Produktionshalle ITW PRONOVIA, Tschechien | 2026

Produktionshalle ITW PRONOVIA in Tschechien

Am Produktionsstandort von ITW PRONOVIA, s.r.o. in Řepov bei Mladá Boleslav kommt es in den Sommermonaten zu einer starken Aufheizung der Blechoberflächen von Dächern und Fassaden. Im Juli 2026 wurde deshalb eine Testfläche auf der Überdachung der elektrischen Generatoren mit ClimateCoating® ThermoActive beschichtet. Um die Wirkung unmittelbar vergleichen zu können, wurden drei Viertel der Fläche beschichtet und ein Viertel im ursprünglichen Zustand belassen.

Das Problem
Die starke Sonneneinstrahlung führt zu hohen Temperaturen auf den metallischen Oberflächen der Produktionshallen. Besonders relevant ist dies bei der Überdachung der elektrischen Generatoren, die innerhalb eines bestimmten Betriebstemperaturbereichs gehalten werden müssen.

Die Lösung
Für die Testanwendung wurde die reflektierende Beschichtung ClimateCoating® ThermoActive eingesetzt. Vor der Applikation muss die Blechoberfläche an Stellen mit Korrosionserscheinungen abgeschliffen, gereinigt und mit der Grundbeschichtung RustPrimer versehen werden. Anschließend ist die ThermoActive in zwei Schichten aufzutragen. Bereiche, die nicht durch Korrosion beschädigt sind, müssen lediglich gereinigt und anschließend mit zwei Schichten ThermoActive versehen werden. Anschließend wurden die beschichteten und unbeschichteten Bereiche mit Wärmebildkamera und Lasertemperaturmessgerät verglichen. Die Messung erfolgte am 13. Juli 2026 um 15:00 Uhr bei einer Außentemperatur von 29 °C und teilweise bewölktem Himmel.

Das Ergebnis
Die Messungen zeigten einen deutlichen Unterschied zwischen beschichteten und unbeschichteten Flächen:

  • Außenseite des Blechs: 48,2 °C ohne Beschichtung gegenüber 36,2 °C mit ThermoActive – eine Reduzierung um 12,0 °C.

Außenseite ITW PRONOVIA in Tschechien

  • Innenseite des Blechs: 46,5 °C ohne Beschichtung gegenüber 31,9 °C mit ThermoActive – eine Reduzierung um 14,6 °C.

Innenseite ITW PRONOVIA in Tschechien

Auf Grundlage der messbaren Ergebnisse wurde bestätigt, dass die reflektierende Beschichtung ThermoActive sowohl die Oberflächen- als auch die Innentemperatur des Blechs reduziert hat.