Am Standort eines Chemiewerks in Malaysia wurde 2016 ein 15.500 m² großes Metalldach mit ClimateCoating® ThermoActive beschichtet. Ziel der Maßnahme war es, die starke Dachaufheizung und den Wärmeeintrag in das Gebäude zu reduzieren und damit den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern.
Das Problem
Ein 15.500 qm großes Metalldach eines Kunden in der Pasir Gudang Industrial Area war rostig und undicht. Rostablagerungen rieselten von der Innenseite des Daches auf den Boden. Bei Regen drang das Wasser an mehreren Stellen ein und tropfte in die Halle. Die Innentemperatur unter dem Dach mit knapp 60°C war unerträglich. Die thermische Belastung der Mitarbeiter und die Aufwendungen zur Kühlung waren entsprechend hoch.
Die Lösung
Das Metalldach wurde mit ClimateCoating® ThermoActive beschichtet – einem Anstrich auf Basis der reflektiven Membrantechnologie. Die Beschichtung ermöglicht eine passive Kühlung des Metalldachs durch eine sehr hohe Sonnenlichtreflexion und unterstützende Verdunstungsvorgänge. Mit einer gesamten Solarreflexion (TSR) von bis zu 91,4 % wird ein großer Teil der einfallenden Sonnenstrahlung reflektiert. Dadurch wird die Aufheizung der Dachoberfläche deutlich reduziert und der Wärmeeintrag in das Gebäude verringert. Gleichzeitig schützt ThermoActive die Dachfläche vor Wasser, Korrosion und chemischen Einflüssen.
Das Ergebnis
Nach der Beschichtung konnten deutliche Temperaturunterschiede gemessen werden:


Die deutlich geringeren Dachtemperaturen verbesserten die Arbeitsbedingungen in der Halle, reduzierten den Energiebedarf für die Kühlung und trugen gleichzeitig zu geringeren Kosten für die Dachwartung bei.
Dächer, Industrie