Am Abu Dhabi Port wurden zwei 40-Fuß-Kühlcontainer unter vergleichbaren Bedingungen untersucht. Einer der Reefer wurde am Dach mit ClimateCoating® ThermoActive und an den Außenwänden mit ThermoProtect beschichtet. Der zweite Container behielt seine nicht reflektierende Standardbeschichtung und diente als Vergleich.
Das Problem
Bei Kühlcontainern führen hohe Außentemperaturen und intensive Sonneneinstrahlung zu einem erheblichen Wärmeeintrag. Um die erforderlichen niedrigen Innentemperaturen zuverlässig zu halten, muss die Kühltechnik entsprechend mehr Energie aufbringen. Gerade bei temperaturempfindlichen Waren ist gleichzeitig eine möglichst stabile Temperaturführung entscheidend.
Die Lösung
Der Testcontainer erhielt eine reflektierende ClimateCoating®-Beschichtung: ThermoActive auf dem Dach und ThermoProtect auf den Außenwänden. Durch die Verringerung des solaren Wärmeeintrags sollte die Aufheizung des Containers reduziert und damit die Belastung der Kühltechnik gesenkt werden.
Das Ergebnis
Über mehrere Monate wurden der beschichtete und der unbeschichtete Kühlcontainer miteinander verglichen. Dabei zeigte der beschichtete Reefer sowohl eine günstigere Temperaturentwicklung als auch einen geringeren Energieverbrauch.
Die gemessene Mean Kinetic Temperature (MKT) betrug beim unbeschichteten Container –8,3 °C, während der beschichtete Container –16,3 °C erreichte.
Bei einem vergleichbaren mittleren Temperaturniveau von –17 °C benötigte der beschichtete Kühlcontainer zudem 14,79 % weniger Energie.
Praxisrelevanz
Die Ergebnisse sind insbesondere für Anwendungen interessant, bei denen Kühlenergie und eine stabile Temperaturführung entscheidend sind – beispielsweise bei Kühlcontainern, Kühlräumen und Kühlhäusern sowie in der Lebensmittel- und Pharmalogistik und bei weiteren temperaturkritischen Lager- und Transportprozessen.
Dächer