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Archiv: Referenzen

ClimateCoating® für Fachwerkhäuser 01

ClimateCoating® für Fachwerkhäuser

Die Fotokollektion zum Thema „Fachwerkhäuser“ zeigt Aufnahmen aus den Jahren 2012 bis 2015. Die ClimateCoating® Beschichtung der Fachwerkhäuser erfolgte in den Kombinationen Exterieur + Nature bzw. History + Nature, als Grundierung wird Fix Plus bzw. Nature Primer verwendet.

ClimateCoating® Nature für Holzbauteile wurde entwickelt, um den speziellen Anforderungen des ältesten und natürlichsten Baustoffes gerecht zu werden. Gerade, weil Holz so lebendig ist, reagiert es im Außenbereich sensibel auf Witterungs- einflüsse wie Nässe, UV-Strahlung, Luftbelastung sowie Pilze, Schädlinge und Insekten. Deshalb braucht Holz Pflege und Schutz.

Für historische Gebäude wird das Produkt ClimateCoating® History verwendet. Fast jeder mineralische Untergrund im Altbau ist wasser- und salzbelastet. History erfüllt die Forderung des Denkmalschutzes nach einer optimal kapillar- und diffusions- offenen Beschichtung, die einen Salz- und Feuchtestau verhindern und darüber hinaus allen modernen Umweltbelastungen standhalten sollte.

Die kombinierte Anwendung der genannten Produkte für Putz und Holz ist die logische Schlussfolgerung aus der beobachteten Langzeitbewährung an unter- schiedlichen Fassaden und in verschiedenen Regionen. Der präventive Vorteil für die mit ClimateCoating® beschichteten Fachwerkhäuser besteht vor allem in der thermischen Beruhigung und dem Witterungsschutz, insbesondere vor Schlagregen.

ClimateCoating® Nature verringert stark das Quellen und Schwinden des Holzes. Dazu kommen die hervorragende Flankenhaftung beider Produkte – also auf Holz und auf Putz – sowie die rissüberbrückenden, elastischen Eigenschaften der ClimateCoating® Membran. Hieraus erklärt sich die sehr gute Eignung von ClimateCoating® für Fachwerkfassaden.

Die Wärmestrommessung zu Rom 01

Die Wärmestrommessung zu Rom

Winter 2015/2016

Bekanntlich ist es vorsätzlicher Unfug, einen mit ClimateCoating® beschichteten Probekörper im Hotplate-Gerät nachzumessen, da es bei dieser Methode keine Oberfläche mehr gibt – keine Oberfläche, keine Oberflächenaktivität. Weiterhin hat sich bei Hotbox- und Klimakammerversuchen im Labor die Erfahrung herausgebildet, dass eine Miniaturisierung der Versuchsanordnung keine Ergebnisse liefert.

Daher ist man in Italien den Weg gegangen, einen Praxistest mit einer sehr großen Hotbox durchzuführen. Dazu erfolgten im Zeitraum 11.12.2015 bis 25.01.2016 Messungen in der Via Merulana 121 in Rom. Das Gebäude hat Wände aus Tuffstein- blöcken mit einer Dicke von 80 cm im Erdgeschoss bis 40 cm in den oberen Etagen.

Die „sehr große Hotbox“ war ein Raum im EG mit einer 80 cm dicken Wand. Zum Einsatz für die in situ Messung der Wärmedurchlässigkeit vor und nach der Anwendung des Produktes ClimateCoating® ThermoProtect kam das Wärmestrommessgerät 435-2 von Testo. Lange vor der Messung wurde eine Berechnung der Verbesserung der Wärmeschutzeigenschaften der Wand unter Verwendung des Rechentools Calculus mit den Rechenwerten ClimateCoating® fTS durchgeführt.

Der Test führte zu folgenden Schlussfolgerungen: Die durchgeführten Wärmestrom- messungen bestätigten mit guter Näherung der Daten die Berechnung aus Juli 2015. Berechnet wurde eine Verbesserung des äquivalenten U-Wertes um 33%. Gemessen wurde eine Veränderung der Wärmeleitfähigkeit von 0,71 auf 0,48 W/mK. Dies entspricht 32%.

Nature für Windmühlen 01

Nature für Windmühlen

Eine Fassadenrenovierung mit ClimateCoating® Nature.

Holland – das sind die Grachten in Amsterdam, Käse, Fahrräder. Und Windmühlen. Holland und seine Windmühlen sind unzertrennlich, sie sind eines der bekannten Symbole der Niederlande. Ende des 16. Jahrhunderts kamen die Holländerwindmühlen auf, in den Niederlanden gab es bis Ende des 19. Jahrhunderts 10.000 Windmühlen.

Da der Bestand inzwischen auf ca. 1.000 geschrumpft ist, ist der Erhalt und die Pflege der bestehenden Windmühlen wichtig. ClimateCoating® Nature leistet einen guten Beitrag hierzu. Die guten Erfahrungen bei den Schwarzen ClimateCoating®-Häusern geben die Entscheidungsgrundlage.

Renovierungen mit Nature 02

Renovierungen mit Nature

Eine Fassadenrenovierung mit ClimateCoating® Nature.

Dieser Praxisreport ist aus Holland, aber auch in Schweden, das bekannt ist für seine Holzhäuser, wird ClimateCoating® Nature seit Jahren der Bewährung erfolgreich und nutzbringend eingesetzt. Dabei geht es in erster Linie um einen Langzeitschutz für die Holzfassaden, nebenher ergeben sich auch Energieeinsparungen. Was den Langzeitschutz betrifft, hat Nature vielen Beizen, Lacken und Lasuren einiges voraus, wie Praxisvergleiche belegen.

Die Verarbeitung von ClimateCoating® Nature z.B. an einem Holzhaus ist nicht anders als bei Fassadenfarben. Der Untergrund muss trocken, sauber, tragfähig, fett-, öl- und wachsfrei sein. Tragfähig bedeutet: keine losen Farbreste oder Schuppen. Außerdem muss der Untergrund atmungsfähig sein, also diffusionsoffen, damit die Wand Wasserdampf „abatmen“ kann. Der Bildbericht aus Akersloot (NL) aus 2015 zeigt, wie ein mit Holzbeize gestrichenes Holzhaus nach drei Jahren einen Renovierungsanstrich erhält.

St. Petri Kirche in Mönkebude 01

St. Petri Kirche in Mönkebude | 2016

Die Fassade der St. Petri-Kirche Mönkebude verfärbte sich durch den zunehmenden Rotalgenbefall immer stärker. Nach einer baulichen Maßnahme an der Apsis wurde diese mit ClimateCoating® ThermoProtect weiß zur Erprobung im Frühjahr 2013 gestrichen. Nachdem der Probeanstrich nach drei Jahren ohne Beanstandung war, wurde die Sanierung der gesamten Fassade im Juli 2016 beauftragt. Die Kirchenfassadenflächen wurden gereinigt und mit einem Algizid behandelt. (nach Entscheidung des Malermeisters nicht mit dem bei Rotalgen empfohlenen Rotalgen- Fassadenreiniger von Brügmann). Im August 2016 wurden die Fassadenflächen mit ClimateCoating® ThermoProtect weiß beschichtet. Seitdem ist die Fassadenansicht makellos. (Stand September 2021)

Eckdaten:

Objekt/Gebäudeart:Kirche St. Petri Mönkebude
Bauherr/Auftraggeber:Evangelische Kirchengemeinden
Altwigshagen, Leopoldshagen, Mönkebude
Evang. Pfarramt
Herr Schild
www.kirche-mv.de
Standort des Objekts:Lübser Landstraße 31
17375 Mönkebude
Deutschland
Architekten/Planer:Architekturbüro Hans Giger
Str. der Einheit 74 A
17379 Wilhelmsburg
Farbentwurf:Kirchengemeinderat
Ausführung/Verarbeiter:Malermeister S. Scheel
Str.d.Freundschaft 34
17379 Wilhelmsburg
www.malermeister-scheel.de
Verwendete Produkte:Fassade 550 m2
ClimateCoating® ThermoProtect
Ausführungstermin:August 2016
Berater/Servicepartner:Borgwardt Industrievertretung
Frau D. Borgwardt
Ringstraße 40
17373 Ueckermünde
Kirche in Blokzijl 01

Kirche in Blokzijl | 2015

Problemlösung salzbelasteter Wände durch Entfeuchtung mit ClimateCoating® ThermoPlus.

Das Städtchen Blokzijl (NL-8356 ca. 1.400 Einwohner) gehört zur Gemeinde Steenwijkerland in den Niederlanden, Provinz Overijssel. Die Taufgesinnte * Kirche hat ein Baujahr um 1850. Die mächtigen Wände aus Ziegelmauerwerk, außen Klinker, innen verputzt, haben ein Feuchteproblem.

Die Wände sind feucht und salzbelastet. Eine Sanierung erfolgte 1990. Das Ergebnis war unbefriedigend, die Farbe löste sich an vielen Stellen bereits nach 2 Wochen ab. Im Laufe der 90er Jahre nahmen die Probleme zu, es kamen Risse hinzu und die farbablösungen nahmen zu.

2001 erfolgte eine Beschichtung mit dem Produkt ClimateCoating® ThermoPlus (2x auf der Grundierung FixPlus, nach Entfernung des kreidenden Altanstrichs). Hierfür beauftragte der Kirchenvorstand, mit Genehmigung der Denkmalbehörde, den Malereifachbetrieb Bergkamp aus Blokzijl.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: bis Ende 2003 (Datum des damaligen Infoschreibens) waren keine erneuten Probleme aufgetreten. ClimateCoating® ThermoPlus hielt stabil auf den Wänden und entfeuchtete diese: Messungen belegten eine Abnahme innerhalb von 3 Monaten von 85 auf 62 Einheiten.

Eine Besichtigung in 2014 ergab, dass die Haltbarkeit von ClimateCoating® ThermoPlus weiterhin gegeben ist. Aufgrund der guten Erfahrungen erfolgte 2015 eine Großflächige Innenbeschichtung der nach einer Leckage am Dach beeinträchtigten Wand- und Deckenflächen.